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Wir haben uns der Herstellung und dem Vertrieb von natürlichen, authentischen Lebensmitteln verschrieben, die tief in regionalen, lokalen und kulinarischen Traditionen verwurzelt sind; ganz im Sinne von Slow Food.
Unser Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit Kleinsterzeugern und Kleinunternehmungen, die ihre und unsere Leidenschaft für die Herstellung aussergewöhnlicher, natürlicher Lebensmittelprodukte mit einzigartigen Geschichten und einem meisterhaften Handwerk teilen.
Wir sind überzeugt, dass Lebensmittel nicht nur Mittel zum Leben sind, sondern auch ein Weg, Menschen zu verbinden und Brücken zwischen Gemeinschaften und Kulturen zu bauen. Deshalb legen wir grossen Wert auf den direkten Kontakt und eine greifbare Transparenz zu unseren Urproduzenten, Herstellern und Lieferanten, damit Sie als Konsument*in den Lebensmittelprodukten, die Sie erwerben, vertrauen und eine Verbindung zu den Menschen und ihren Geschichten dahinter erleben und entdecken können.
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Bericht von Spyridoula über die aktuelle Saison:
Mein Olivenöl der Ernte 2025 & 2026
Patrinia – Die Olivenernte auf der Peloponnes 2025/26
Im Bild rechts: Ein auf 800-1000 Jahre geschätzter Ölbaum im Hain meines Ölmüllers.
Die Egialia wurde in diesem Jahr 2025 – anders als in den beiden vorangegangenen Saisons – weitgehend von extremen Wetterlagen verschont. Besonders während der entscheidenden Wachstumsphase im Frühling und Frühsommer sorgten regelmässige Niederschläge dafür, dass die gefürchtete Trockenheit früherer Jahre ausblieb. Die Olivenhaine konnten sich erholen, und die Früchte entwickelten sich unter Bedingungen, wie sie im Mittelmeerraum zunehmend zur Ausnahme werden.
Der Sommer auf der nördlichen Peloponnes zeigte sich erneut von seiner unerbittlichen Seite: Hitzephasen mit Temperaturen über 40 °C und ungewöhnlich warmen Nächten prägten die Saison. Umso bemerkenswerter ist es, dass die Egialia – im Gegensatz zu vielen anderen Regionen Griechenlands – von grossflächigen Bränden verschont blieb. Auch die andernorts verheerenden Regenfälle des Frühherbstes 2025 traten hier nicht auf. Die ergiebigen Niederschläge kurz vor Erntebeginn Ende Oktober 2025 beeinträchtigten die entscheidende letzte Reifungsphase nicht.
Das Resultat: Olivenöle von aussergewöhnlicher Reinheit, Eleganz und aromatischer Tiefe – darunter die Patrinia, eine Sorte, die in der Schweiz praktisch nicht erhältlich ist und damit eine echte Rarität darstellt.
Anfang Dezember 2025 war die Ernte noch im Gang. In den höher gelegenen Lagen – wo ein Grossteil des Bio‑Olivenöls entsteht – wird erst Mitte Dezember mit voller Erntereife gerechnet. Dennoch deutet sich aufgrund der insgesamt ausreichenden Niederschläge eine Saison mit annähernd normalen Erträgen an. Wie sich das Wetter bis zum üblichen Ernteende im Januar entwickeln wird, bleibt ungewiss – doch die bisherigen Qualitäten lassen auf ein herausragendes Jahr hoffen.
Der globale Klimawandel hinterlässt im gesamten Mittelmeerraum tiefe Spuren. In Italien und Spanien fallen die Ernten erneut schwach aus, und riesige Flächen von Olivenhainen wurden im Sommer 2025 durch Brände zerstört. Diese Entwicklungen verknappen das weltweit begehrte Olivenöl – nicht mehr so drastisch wie 2023/24, aber im langfristigen Vergleich weiterhin deutlich.
Gleichzeitig steigen die Produktionskosten: Viele Olivenbauern bewässern ihre Haine inzwischen regelmässig, um Qualität und Ertrag zu sichern. Die Bewässerung, die Pflege der Haine, die Löhne der Erntehelfer, die Dienstleistungen der Ölmühlen, Verpackungsmaterialien und der Transport nach Mitteleuropa – all dies wird durch die weiterhin hohe Inflation in Griechenland zusätzlich verteuert.
Umso wertvoller ist jede Flasche Patrinia, die ihren Weg nach Deutschland und in die Schweiz findet.
Diese Sorte wird nur in kleinen Mengen kultiviert, ausschliesslich in der Egialia, und gelangt dank sorgfältiger Auswahl direkt nach Deutschland und als echte Besonderheit in den Schweizer Markt.
Wer Olivenöl liebt, entdeckt mit der Patrinia ein Geschmacksprofil, das hierzulande kaum jemand kennt:
fein, klar, lebendig, lieblich mild, mit einer aromatischen Tiefe, die nur unter idealen Bedingungen entsteht.
Für den verbleibenden Teil der Erntesaison 2025/26 – voraussichtlich bis Ende Januar 2026 – bleibt zu hoffen, dass die Natur weiterhin mitspielt und die aussergewöhnliche Qualität dieses Jahres bestätigt. Und vielleicht bringt 2026 endlich wieder ein Wetterjahr, das den Olivenbäumen Ruhe und Stabilität schenkt.
Bericht von meiner Olivenölproduzentin „Spyridoula“ über die äusserst dramatische und herausfordernde Olivenölernte!
Mein Olivenöl der Ernte 2023-24
Das Frühjahr des Jahres 2023 in der Egialia auf der nördlichen Peloponnes war geprägt von lang anhaltenden Perioden ausbleibender Niederschläge, der Sommer von einer unbarmherziger Hitze, derer sich selbst die Ältesten nicht entsinnen konnten, je erlebt zu haben. Wenigstens blieb die Egialia im Sommer 2023, anders als andere Regionen Griechenlands, von grossflächigen Bränden verschont…
Im Frühherbst sorgten dann kühle Witterung und sintflutartige Regenfälle für schwierige Verhältnisse in der wichtigen Phase der Reifung der Oliven, weswegen sich der Beginn der Ernte gegenüber normalen Jahren um zwei bis drei Wochen verzögerte.
Stand Ende November 2023 ist die Ernte zwar noch nicht abgeschlossen, denn in den höher gelegenen Lagen sind zum Beispiel die Früchte für mein Bio-Olivenöl(bisch voraussichtlich erst Ende Dezember erntereif, aber es zeichnet sich, was den Ertrag der Saison 2023-24 angeht, schon heute eine sehr schwache Erntesaison ab. In den tiefer gelegenen Hainen, die bereits vollständig geerntet wurden, trugen die Ölbäume nur etwa ein Drittel der Früchte eines durchschnittlichen Jahres. Weil die Ölausbeute eines Agureleo Frühernteolivcenöls aus grünen, noch unreifen Oliven deutlich geringer ist, als bei voll ausgereiften, violettfarbenen Früchten, wurde in dieser Saison aufgrund der geringen Menge an Früchten vergleichsweise wenig Agureleo produziert, um den Gesamtölertrag unter diesen Vorzeichen so groß wie möglich zu gestalten. Deswegen ist die Anzahl der abgefüllten Flacons von Spyridoula’s 100% Agureleo der Saison 2023-24 gegenüber den Vorjahren ungewöhnlich klein und dürfte relativ rasch vergriffen sein.
Erfreulicherweise hat die Qualität meines Olivenöls nicht unter den schwierigen Vorzeichen gelitten, so dass ich meinen lieben Kundinnen und Kunden in dieser Saison aller Erwartung nach zwar vergleichsweise wenig, aber wieder Olivenöle von sehr guter Qualität anbieten kann.
Die Entwicklung, die der globale Klimawandel mit sich bringt, erfüllen meine Freunde, Geschäftspartner und alle von den Früchten des Olivenbaums lebenden Menschen Griechenlands, ja des gesamten Mittelmeerraumes, mit grosser Sorge. Allerortens fällt heuer die Olivenernte schwach aus. Kaum ermessliche Flächen an Hainen sind verheerenden Waldbränden im Hochsommer zum Opfer gefallen. Das alles verknappt das weltweit begehrte Olivenöl sowie die Speiseoliven und treibt die Preise, die ich den Familien meiner Freunde, von denen ich Oliven zukaufe, bezahle, in die Höhe. Hinzu kommt die allerorten deutlich gestiegene Inflation. Dies hat beispielsweise die Kosten für die Pflege der Haine, meine Flaschen/Kanister, Ausgiesser, Verschlüsse, Etiketten, die Dienstleistungen meiner Ölmühle sowie den Transport nach Deutschland deutlich in die Höhe getrieben.
Um die Dimension der weltweiten Olivenölknappheit anhand objektiver Zahlen greifbarer zu machen: Ende Oktober 2023 stand der Olivenölpreis an den Warenbörsen der Welt beinahe doppelt so hoch wie ein Jahr zuvor: 9145 $/mt gegen 4777 $/mt. Dies entspricht einer Preissteigerung von 91,4% gegenüber dem Vorjahr.
Hoffen wir, dass die verbleibende Erntesaison erfreulichere Nachrichten bringt, vor allem aber, dass im kommenden Jahr die Wetterkapriolen ausbleiben und wir ein „normaleres“ ruhigeres Jahr erleben werden.

















































































































